Traverse


Die horizontal zwischen zwei Schubladen verlaufende Holzleiste nennt man Traverse.

Um durch Furnierarbeiten auf der Möbelfront ein möglichst ungestörtes Bild zu erzeugen werden die Schubladen teilweise so gefertigt, dass die Traversen nicht mehr zu sehen sind.
Diese Bauweise bei antiken Möbeln nennt man -aus dem französischen- sans traverse.

Auf dem Foto sehen Sie ein antikes Zylinderbureau, dessen Front im unteren Bereich ohne Traverse ausgearbeitet ist. Im Innenleben sehen Sie die Traversen horizontal zwischen den Schubladen.

Auch interessant

Louis XVI

In Deutschland wird der frühe Klassizismus als „Zopfstil“ bezeichnet, eine Stilbezeichnung, die durch die [...]
weiter lesen

Schinkeldach

Als Schinkeldach oder Schinkelgiebel bezeichnen wir den dreieckigen Giebel, den wir häufig als oberen Abschluss [...]
weiter lesen

Tuschmalerei

Die Tuschmalerei (Malerei mit Tusche) dient zur feinen Ausgestaltung von Furnierflächen. Auf antiken Möbeln [...]
weiter lesen