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Nussbaum


Botanische Bezeichnung: Juglans regia, Juglans arguta

Nussbaumholz war und ist bei antiken Möbeln aller Epochen wohl das beliebteste einheimische Edelholz überhaupt. Im Gegensatz zu Kirschholz oder Eichenholz, die immer mal wieder außer Mode kamen, war das Holz des Nussbaumes zu jeder Zeit beliebt und wir finden es vor allem auf Antiquitäten aus der Zeit des Barock, des Klassizismus, des Biedermeier und der Gründerzeit.

Antike Möbel aus Nussbaum

Die schöne Zeichnung im Maserbild bietet sich für gespiegelte Furnierbilder an. Süddeutsche und österreichische Biedermeiermöbel sind häufig mit Nussbaum auf Weichholz furniert. Bei barocken- und frühklassizistischen Möbeln finden wir Nussholz in Kombination mit helleren Hölzern wie Ahorn oder Esche.
Durch die Feinporigkeit des Holzes eignet es sich hervorragend für Schellackpolituren. Aber auch schöne Wachs- oder Ölversiegelungen sind möglich.

Dunkles und helles Nussholz

Die Struktur des Nussholzes reicht von schlicht geradlinig bis hin zu wild und lebhaft. Auch die Farbe ist absolut interessant und kann selbst innerhalb eines Stammes von hell-rötlich bis hin zu dunkel-braun gehen. Splint- und Kernholz sind farblich stark voneinander abgesetzt.
In Mittel- und Südeuropa wurde Nussbaum sowohl als Massivholz, als auch als Furnier verwendet.

Aufgrund der guten Bearbeitbarkeit und der schönen Holzstruktur ist Nussbaum auch heute eines der beliebtesten Hölzer im Möbel- und Innenausbau.

Das in der Entstehungszeit unserer Möbel verwendete Nussholz stammte aus der jeweiligen Entstehungsregion des Möbels.

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